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Agrovoltaik

das erweitere Agri-PV Konzept

Agrovoltaik ist eine praktische Lösung, die Landwirtschaft und Stromerzeugung gleichberechtigt kombiniert.

Während herkömmliche Agri-PV nach DIN SPEC 91434 die Stromerzeugung der Landwirtschaft vollständig unterordnet und so zu hohen Gestehungskosten bei dennoch vorhanden Einschränkungen in der Bewirtschaftung führt, setzen wir auf eine individuelle, gleichwertige Partnerschaft beider Bereiche, um wirtschaftliche und technische Lösungen ohne Fremdabhängigkeiten zu bieten.

Herausforderungen in der Landwirtschaft

Bei Solwerk arbeiten wir seit Langem eng mit Landwirten zusammen und kennen die Herausforderungen, denen sie zunehmend gegenüberstehen. Viele Landwirte sind auf zugepachtete Flächen angewiesen, doch immer mehr dieser Flächenbesitzer haben keinen direkten Bezug mehr zur Landwirtschaft. Diese lassen sich von hohen Pachtangeboten, etwa für Industrie- oder Solarparks, überzeugen, was langjährige Pachtverträge beendet und landwirtschaftliche Flächen verloren gehen lässt.

Durch solche Entwicklungen wird die Situation für Landwirte zunehmend bedrohlich, da Solarparks und ähnliche Projekte oft große Flächen von 10 Hektar oder mehr umfassen. Diese Umwandlung der Flächen führt dazu, dass sie baurechtlich so stark verändert werden, dass eine landwirtschaftliche Nutzung danach kaum noch möglich ist. Außerdem bleibt der Region oft wenig wirtschaftlicher Nutzen, da die Betreiber international agieren und die Wertschöpfung abfließt.

“Ackerland gehört in Bauernhand”

Zitat Geschäftsführer Sascha Sebald

Lösung

Um den oben genannten Problemen zu begegnen, haben wir gemeinsam mit Landwirten die „Agrovoltaik“ als sofort umsetzbare Lösung aus der Praxis bereits 2010 - also Jahre vor einer DIN SPEC - entwickelt und seither stetig optimiert.

Dieses innovative Konzept ermöglicht es, Solarenergie zu gewinnen und gleichzeitig die Flächen weiterhin sinnvoll landwirtschaftlich zu nutzen. So können wir eine nachhaltige Lösung anbieten, die sowohl die Energieproduktion als auch die landwirtschaftliche Nutzung vereint und weiterentwickelt.

Regionale Zusammenarbeit

Ein wesentliches Merkmal ist bei unserem Konzept ist, dass der örtliche Landwirt dies in der Regel auf der eigenen Fläche mit vorrangig regionalen Unternehmen selbst umsetzt.

Außerdem ist die Betriebsperspektive weit über die üblichen 20 Jahre einer „normalen EEG Anlage“ hinaus.

Unterschiede

zum klassischen Solarpark

Agrovoltaik

Betrieb durch Landwirt / Kommune selbst

Bau mit regionalen Unternehmen & Maschinenring

Wertschöpfung bleibt in Region

Auch weiterhin landwirtschaftliche Nutzung 

Mehrfachnutzung der Fläche

Langfristige Betriebsperspektive (50 Jahre +)

Fokus auf sinnvollem Gesamtkonzept

Große Abstände zw. Reihen und zum Boden

Gute Vegetation auf der Fläche

Entzerrte Fernwirkung (Kein “lake effect”)

Flächenprämien bleiben meist erhalten (Bayern)

Fläche bleibt meist in Landwirtschaft & Jagd

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Industrie Solarpark

Betrieb in der Regel durch anonymen Großinvestor

 Bau meist mit internationalen Montagetrupps

Wertschöpfung fließt ab

Fläche wird der Landwirtschaft entrissen

Mononutzung

Mittelfristiger Betriebszeitraum (20 Jahre EEG)

Fokus auf Stromerzeugung und Einspeisung

Alles dicht gedrängt, kaum Abstände

Wenig Vegetation auf der Fläche >> Schatten

Fernwirkung des blauen/schwarzen Blocks

Vogelsterben bei Großanlagen durch “lake effect”

Flächenprämien gehen verloren (Gewerbefläche)

Fläche fällt aus Landwirtschaft & Jagd